Rezepte zum Schlichten (3/2017)

Nach dem Porträt des LAA-Preisträgers Friedrich Glasl habe ich in einem zweiten Artikel für die Weiterbildungszeitschrift TA einen Einblick in das Werk des Konfliktforschers geschrieben. Der Text ist sehr dicht geworden, weil ich meiner Ansicht nach viel zu wenig Platz hatte, um die großartigen Ansätze von Glasl darzustellen (und ich hatte noch nicht die Größe, auf einen davon zu verzichten). So ist ziemlich viel in dem kleinen Text gelandet:

  • Glasls wohl berühmtestes Modell der Eskalationsstufen – von den ersten Differenzen bis zur totalen Eskalation, wo die Konfliktparteien die Zerstörung des Gegenübers so sehr anstreben, dass sie sogar den eigenen Niedergang willig in Kauf nehmen.
  • Das Modell der inneren Konfliktdynamiken, mit dem Glasl erklären will, was in der Psyche der beteiligten Menschen passiert auf dem Weg zur Eskalation.
  • Das von ihm entwickelte Tool „Konsens über die
    unerwünschte Zukunft“, das es den Beteiligten er
    leichtern soll, vom Reagieren zurück ins Agieren zu
    kommen.
  • Das Tool namens „Konfliktpartitur“, mit dem sich komplexe Konfliktverläufe
    und die Ereignisse, die zu Eskalationen beitrugen sortieren lassen.

So bietet der Artikel auf  nur vier Seiten einen erstaunlich ausführlichen Blick in den Werkzeugkoffer des Konfliktforscher Friedrich Glasl, der nicht nur für Mediatorinnen, sondern auch für Führungskräfte intressant ist. Auch wenn ich mittlerweile im Sinne des Layouts und der Lesefreundlichkeit sagen würde: Ein bisschen weniger wäre wahrscheinlich mehr gewesen… 

Erschienen in Traininig Aktuell (TA), März 2017: www.managerseminare.de/ta_Artikel/Konfliktdynamik-nach-Glasl

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